• Katharina Arpagaus

Friedvoller Umgang mit Fremdenergien

Aktualisiert: 22. Okt. 2021

6 Möglichhkeiten, wie du dich energetisch besser abgrenzen und reinigen kannst von Fremdenergien.

Am letzten Breathwork-Abend kam das Thema auf, wie man damit umgehen kann, wenn man sehr sensitiv ist und leicht beeinflusst wird von den Energien anderer Menschen. Grad in der Sommerzeit bist du vielleicht auch viel unterwegs, gehst unter die Leute oder bist auf Reisen, schläfst in Hotelzimmern oder Air Bnbs oder Ferienwohnungen, die alle auch ihre Energie haben, die stimmig sein kann oder eben auch nicht.


Das goldene Ei

Der Klassiker der Schutztechniken ist das goldene Ei. Dabei stellst du dir vor, dass du dich und dein ganzes Energiefeld in eine goldenes Ei hüllst und auch das innere von diesem Ei mit goldenem Licht ausfüllst. Der Nachteil dieser Methode ist, dass du in deinem Coccon eingehüllt bist und nicht mehr wirklich im Kontakt mit der Aussenwelt.


Die Energie-8

Eine schöne Atem-Übung aus dem Yoga ist die Energie-Acht. Mit dieser Atmung füllen wir unsere Aura mit Prana / Lebenskraft und erschaffen so eine schützende Hülle. Du legst dich auf den Boden mit den Fusssohlen aneinander, Knie nach aussen und den Handflächen unter dem Hintekopf verschränkt. Dein Körper sieht nun ein wenig aus wie eine 8. Nun schickst du deine Atmung durch den linken Arm hoch und den rechten runter und von dort diagonal zu deinem linken Bein und das rechte wieder hoch. Lass die Energie so 7 Minuten kreisen. Diese Übung mache ich gern, bevor ich in volle Züge steige oder geschäftige Städte.


Reinigen

Hier möchte ich dir auch ein paar Tricks zeigen, wie du dich emotional reinigen kannst.


Räuchern

Räuchern mit weissem Salbei wirkt wunderbar klärend und reinigend. Auf reisen ist es nicht immer so praktisch, da es leicht krümelt. Drum habe ich gern Palo Santo – heiliges Holz – dabei, das sehr lecker riecht, leicht brennt und sich gut transportieren lässt. Damit kannst du auch eine Unterkunft energetisch reinigen.


Die blaue Dusche

Wasser wirkt reinigend und klärend. Wenn du die Möglichkeit hast, draussen zu baden, mache ganz bewusst ein Reinigungsritual und lass alles von dir abwaschen, was nicht zu dir gehört. Aber auch eine Dusche wirkt wunder, besonders wenn du dir vorstellst, dass zusätzlich zum Wasser ein blaues Licht dich reinigt. Wenn du kein Wasser zur Verfügung hast, kannst du es auch mal mit einer reinen blauen Lichtdusche probieren.


Wassersegen

Wer am Frauenretreat im Frühling dabei war, kennt es schon: Der Wassersegen. Ich sammle gern Wasser an Quellen, Bächen, Wasserfällen, aber auch Regenwasser und lade dieses Wasser mit Gebeten oder Intentionen auf. Mit diesem Wasser kannst du deinen Altar besprühen, einen Raum reinigen oder wenn ich nicht so gut drauf bin, tupfe ich mir einen Tropfen auf die Stirn, einen aufs Herz und schon geht´s mir wieder besser.

Zum Schluss möchte ich auch noch eine Idee mit dir teilen – und bin gespannst, was du dazu meinst. Abgrenzen macht uns hart, wir müssen ständig unsere Grenzen wahren, uns schützen, reinigen. Was, wenn wir wie das Wasser fliessen? Wenn wir alles als Erfahrungen willkommen heissen, ohne in den Widerstand zu gehen?


Beim Schreiben dieser Zeilen sitze ich gerade in einem Zug, der schon recht voll ist und ein fremder Mann, der dezent nach Zigaretten riecht, sitzt direkt neben mir. Natürlich hätte ich lieber meinen Space. Wenn ich mich aber ganz entspanne, in eine innere Haltung des Willkommen-Heissens gehe, aus dem Widerstand heraus, dann ist es nicht länger störend, dass mir jemand so dicht “auf der Pelle” sitzt. Ich kann ganz in mir ruhen oder auch in dem gemeinsamen Feld der Zugreisenden. Das Wasser fliesst, passt sich allem an, ohne Widerstand, mal nimmt es ein Stück Holz mit oder wird schmutzigbraun durch ein Gewitter – aber in seiner Natur ist und bleibt es rein und klar.


Damit wünsche ich dir einen schönen Sommer und freue mich, von dir zu hören, was deine Gedanken oder Tipps sind zum Thema.


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